Wildragout

Ein perfekter Wintertag: ein ausgiebiger Spaziergang durch die verschneite Landschaft, danach ein kräftiges Wildragout mit Semmelknödeln, Blaukraut und Wirsing. Und anschließend? Ab auf die Couch, ein gutes Buch in Reichweite und dem wohlverdienten Verdauungsschläfchen steht nichts mehr im Wege.

  1. Zwiebeln, Karotten und Sellerie kleinschneiden. In einem großen Topf Butterschmalz erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze andünsten. Die Lorbeerblätter, ein paar Nelken und Wacholderbeeren dazugeben.
  2. In einer großen Pfanne das Fleisch ebenfalls in Butterschmalz kurz anbräunen, zum Ende hin mit etwas Mehl bestäuben und zwei, drei Minuten später mit dem Rotwein ablöschen. Dann zu dem Gemüse geben (je nach Menge und Pfannengröße kann das auch in mehreren Portionen nacheinander geschehen).
  3. Fleisch und Gemüse etwas salzen, die Brühe zugießen und bei kleiner Flamme im geschlossenen Topf für gut eine Stunde köcheln lassen.
  4. Den Soßenlebkuchen zerbröseln, in etwas Rotwein einweichen lassen, mit einem Schneebesen verquirlen und dann in das Ragout geben.
  5. Das Gericht mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Mit Crème fraîche und Preiselbeermarmelade servieren.

Das Ragout kann man bereits am Vortag zubereiten, da es am nächsten Tag fast noch besser schmeckt.

Zutaten

400 g Rehfleisch
200 g Wildschweinfleisch
Butterschmalz
200 g Zwiebeln
150 g Karotten
50 g Sellerie
250 ml Rotwein
500 ml Fleischbrühe
3 Lorbeerblätter
Gewürznelken
Wacholderbeeren
1 TL Mehl
½ Soßenlebkuchen
Crème fraîche
Preiselbeermarmelade

Tipp

Wenn das Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne kommt, entsteht beim Anbraten sehr viel Flüssigkeit. Besser das Fleisch zwei Stunden vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen, um es auf Raumtemperatur zu bringen.