Malfatti
Die Malfatti stammen aus der norditalienischen, insbesondere der lombardischen Küche. Ihr Name bedeutet »Misslungene« und spielt augenzwinkernd auf die unregelmäßige Form der Spinat-Ricotta-Nocken an. Gerade darin liegt ihr rustikaler Charme.
- Spinatblätter waschen, entstielen und in der Salatschleuder trockenschleudern. Anschließend kleinschneiden.
- Eine kleine Zwiebel oder Schalotte würfeln und in Butter andünsten.
- Spinat dazugeben und so lange mitdünsten, bis er zusammengefallen und die entstehende Flüssigkeit wieder verdunstet ist. In einem Sieb abkühlen und abtropfen lassen, gegebenenfalls mit einem Kochlöffel audrücken.
- Ein Eigelb, ein ganzes Ei, den Ricotta und den geriebenen Parmesan in einer Schüssel gleichmäßig verrühren, den Spinat zugeben und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss herzhaft abschmecken. Nach und nach so viel Mehl zugeben, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
- Einen Topf mit gesalzenem Wasser auf den Herd stellen.
- Mit zwei nassen Teelöffeln kleine Nocken formen und ins siedende Wasser setzen. Dort ungefähr fünf Minuten ziehen lassen.
- Währenddessen in einer kleinen Pfanne Butter erhitzen, etwas salzen und die frischen Salbeiblätter darin braten.
- Die Malfatti mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf den Tellern anrichten. Mit der Butter übergießen und den knusprigen Salbeiblättern garnieren. Sofort servieren und verzehren – eine Reibe mit frischem Parmesan sollte dabei griffbreit sein.
Je weniger Mehl, desto luftiger und zarter werden die Malfatti. Allerdings steigt damit auch die Gefahr, dass sie im siedenden Wasser zerfallen. Ein Probeknödel schafft Sicherheit: Hält er nicht zusammen, einfach noch etwas Mehl unter die Masse mischen.
Zutaten
| 250 g | Blattspinat |
| 1 | Zwiebel |
| 80 g | Ricotta |
| 2 | Eier |
| 40 g | Parmesan |
| 80 g | Mehl |
| 20 | Salbeiblätter |
| Butter | |
| Salz, Pfeffer, Muskat |