Bratwürste in Aspik

 

Die Bratwurstsülze ist gerade an heißen Sommertagen ein besonderer Genuss. Gut gekühlt serviert, entfaltet sie ihren ganzen Charme und lässt sich wunderbar mit knusprigen Bratkartoffeln oder einer Scheibe frischem Schwarzbrot kombinieren. Bei der Hauptzutat sollte man keine Kompromisse eingehen: Für dieses Gericht eignen sich besonders die kräftig-würzigen fränkischen Bratwürste, die der Sülze ihren unverwechselbaren Charakter verleihen.

  1. Zunächst das Suppengrün und die Zwiebel kleinschneiden und in einem Topf kurz andünsten. Anschließend das Wasser, Essig, Salz, Zucker und die restlichen Gewürze zugeben und leise vor sich hin köcheln lassen. Den süßsauren Sud herzhaft abschmecken ... nicht zu süß, nicht zu sauer ... so, dass er ein »Gschmäckle« hat.
  2. Währenddessen die Bratwürste in einer Pfanne mit etwas Öl oder Fett von allen Seiten schön dunkel anbraten.
  3. Eine gläserne Auflaufform bereitstellen und die gebratenen Würste nebeneinander hineinlegen.
  4. Die Gelatineblätter in lauwarmem Wasser einweichen, den Sud abseien und die aufgeweichte Gelatine einrühren. Die noch warmen Bratwürste mit dem Sud übergießen, bis sie knapp bedeckt sind. Dann die Schale für mehrere Stunden oder über Nacht an einen kühlen Ort stellen.

Die Sülze sollte im Idealfall schnittfest, aber noch weich und wabbelig sein.

Zutaten

8 fränkische Bratwürste
etwas Suppengrün
½ Karotte
1 Zwiebel
½ l Wasser
3 EL Essig
1 EL Salz
1 TL Zucker
1 Lorbeerblatt
10 Pfefferkörner
3 Nelken
3 Blatt Gelatine

Tipp

Wenn's schnell gehen soll, nur die Zwiebel andünsten und mit fertiger Gemüsebrühe aufgießen. Die weitere Zubereitung erfolgt dann wie beschrieben ohne Suppengrün und Karotte.